SOMAK 2018

HEIMAT UND ARBEIT     

Im Spannungsfeld zwischen Boomtown und Wolfserwartungsgebiet

16. bis 18. September, Hohenmölsen

Vorträge - Fachgespräche - Exkursion - Förderpreis

Die 15. Sommerakademie der Kulturstiftung Hohenmölsen fand vom 16. bis 18. September 2018 in Hohenmölsen statt.

Den Förderpreis gewann Lukas Reichelt, Student der Geographie an der Universität Leipzig, mit der Erarbeitung einer digitalen interaktiven Plattform für bergbaubedingte Umsiedlungen im mitteldeutschen Revier. Drei Anerkennungspreise erhielten Annalena Rügner, Lena Wlodkowski und Christian Röse sowie Katharina Koß.


Worum ging es?

In der SOMAK geht es darum, Eure innovativen Ansätze zu Zukunftschancen und Problemfeldern in Mitteldeutschland
vorzustellen und zu diskutieren. Auch Beiträge aus anderen Regionen sind uns willkommen. Im Zentrum stehen Lebensperspektiven zwischen Heimat, Arbeit, Struktur- und Landschaftswandel.

In diesem Jahr richten wir den Fokus auf folgende Fragen:

Heimat – Wo sind wir zu Hause? Welche Rolle spielen unsere Wurzeln für die Gestaltung der Zukunft? Wie können wir unsere Kulturlandschaften umwelt- und sozialverträglich weiterentwickeln?

Arbeit – Was bedeutet Arbeit 4.0 für uns? Wie sehen unsere zukünftigen Arbeitswelten aus? Welche Arbeitsbedingungen brauchen wir? Wie können wir den Strukturwandel aktiv gestalten?

„Boomtown“ – Sind nur Städte Gewinner? Wie kann man die Potenziale wieder wachsender Metropolen „in die Fläche bringen“? Wann können Ballungsvorteile in -nachteile umschlagen?

„Wolfserwartungsgebiet“ – Wie können wir gegensteuern? Mit welchen Initiativen und Projekten können ländliche Räume für Menschen und Unternehmen lebenswert und attraktiv gemacht werden? Ist die Auflösung von Siedlungen ein Tabu?

Kooperation – Brauchen sich Stadt und Land gegenseitig? Welche Kooperationen und Steuerungsprozesse sind für
eine dynamische Entwicklung nötig? Wie schafft man das „auf Augenhöhe“? Welche Beispiele erfolgreicher Zusammenarbeit gibt es?